Hauptwertung: Berechnet nach dem Quotienten (Punkte geteilt durch Spiele).
Der Aktivitäts-Filter: Jede Saison (Halbjahrestakt ab 1. Jan / 1. Juli) verlangt am Ende mindestens 17 Spiele für den Verbleib in der Rangliste.
Monatliche Progression (Die Balance-Sicherung): In der ersten Woche des 2. Monats müssen Spieler mindestens 10 Spiele beendet haben, um in Rangliste A zu bleiben. Diese Hürde steigt monatlich um weitere 10 Spiele (Monat 3 = 20, Monat 4 = 30 etc.) bis auf 50 Spiele am Saisonende. Wer das Soll nicht erfüllt, rutscht in Rangliste B, kann aber durch Nachholen der Spiele sofort wieder aufsteigen.
Widerlegung des Wenigspieler-Vorteils: Die theoretische Schwachstelle, dass Spieler mit wenigen Spielen ihren Quotienten "einfrieren" und Vielspieler benachteiligen, trifft in der Praxis nicht zu. Durch den monatlichen Zwang zu je 10 weiteren Spielen müssen auch "Sicherheits-Spieler" permanent ins Risiko gehen. Das System nivelliert das Ungleichgewicht über die Masse der Spiele perfekt.
Das Ligasystem (Premierliga bis Liga 6): Umfang: 6 hierarchische Ligen im High-Score-Modus (HS). Liga 1–4 und Liga 6 haben je 8 Spieler (32 Spiele pro Liga/Saison), Liga 5 hat 12 Spieler (48 Spiele pro Saison). Spielpensum: Jeder aktive Teilnehmer bestreitet exakt 16 Ligaspiele über 8 Runden auf wechselnden Maps. Durchlässigkeit & Aufstieg: Neueinsteiger starten ganz unten in Liga 6. Da der Punkteabstand zwischen den Ligen jeweils nur minimale 10 Punkte beträgt (90 Punkte pro Spiel in Liga 1 bis hinab zu 40 Punkten in Liga 6), ist das System extrem durchlässig. Erfolgreiche Spieler unterer Ligen holen oft mehr Punkte als schwächelnde Akteure weiter oben; ein kompletter Durchmarsch von Liga 6 an die Spitze ist nachweislich machbar.
Wöchentliche Top-Spiele: Zwei feste Spiele pro Woche auf anspruchsvollen Karten generieren konstant frische Ranglistenpunkte.
Eröffnungsturnier: Startet als sportlicher Kick-off direkt zu Saisonbeginn. Die Punktevergabe pro Spiel skaliert dynamisch mit der Teilnehmerzahl (7 Spieler = 70 Punkte, bis hinab zu 4 Spielern = 40 Punkte).
Top 8-Turnier: Ersetzt 3 Wochen vor Saisonende die Top-Spiele. Es läuft im Best-of-3-Modus (Viertelfinale bis Finale) und schüttet massive, progressive Ranglistenpunkte (bis zu 450 Punkte insgesamt) aus. Der Sieger qualifiziert sich direkt für die Championsliga.
PSE-Turnier: Ein KO-Turnier basierend auf der Rangliste. Die Vorrunde besteht aus Einzelspielen, das Achtelfinale (12 Dreiergruppen) und Viertelfinale (4 Dreiergruppen) laufen im HS-Modus. Bei Punktgleichstand im Achtel- und Viertelfinale entscheidet die Platzierung der Rangliste. Nichtteilnahme zählt als Niederlage.
Championsliga (Master-Turnier): Ergänzend zu den grundlegenden Abläufen gibt es spezifische, tiefgreifende Details im Regelwerk der PSE-Championsliga, welche die absolute Sonderstellung dieses Turniers unterstreichen. Die Verteilung der Startplätze für das elitäre Teilnehmerfeld folgt einer strikten Prioritätenliste: Der Titelverteidiger (Gewinner der vorherigen Championsliga), die Top 2 der Premierliga (Liga 1), der Gewinner des PSE-Turniers, der Gewinner des Top 8-Turniers. Die Top 3 der Saison-Rangliste (Gesamtwertung nach Quotient).
Regeln zur Disqualifikation & Integrität: Harte Sanktionen: Multi-Accounting, spielübergreifende Allianzen (Absprachen innerhalb eines Spiels sind erlaubt) und unsportliches Verhalten führen nach Prüfung durch die Moderatoren zur Verwarnung, Spielannullierung oder zum permanenten Ranglistenausschluss. Inaktivitäts-Strafe: Wer seine Ligaspiele nicht absolviert, erhält automatische Niederlagen und wird für die Folgesaison direkt in die tiefste Klasse (Liga 6) strafversetzt. Wer sich in zwei aufeinanderfolgenden Runden gar nicht einloggt, fliegt komplett aus dem Ligabetrieb.
Unter Berücksichtigung der realen Spielpraxis und der monatlichen Mechanismen erweist sich das PSE-System als hochgradig ausbalanciertes und sportlich faires Wettkampfsystem.
Gesamturteil: Sehr Gut (1,3). Das PSE-System ist ein Musterbeispiel für ein funktionierendes, von Spielern für Spieler entwickeltes Liga-Ökosystem. Es verbindet den mathematisch fairen Quotienten perfekt mit dynamischem Aktivitätszwang und bietet ambitionierten Core-Gamern der Community maximale sportliche Gerechtigkeit.